Die Süddeutsche Zeitung ruft das
Ende der Coporate Weblogs aus*. Grund: Unternehmen entdecken, dass niemand auf ihr Weblog gewartet hat. Kunden warten nicht auf Weblogs die für sie gefüllt werden. Oder die sie selbst füllen sollen.
Und so sind ersten Weblog-Gehversuche einiger Unternehmen gescheitert - wie zum Beispiel von
HLX und das am Freitag
eingestellte Weblog von Fischer. Die Blog-Plattform von HLX wurde bereits zum Start doch
kritisch beäugt. Und auch Fischer
nahm man das Bloggen nicht so ganz ab.
[tags]business,corporate[/tags]
Der Erfolg eines Weblog ist kaum planbar und die Werte, anhand derer man diesen Erfolg messen kann, muss man an einem anderen Maßstab ablesen als dies bei klassischen Marketing-Kampagnen möglich ist. Unternehmen, für die das Werkzeug Weblog interessant erscheint, müssen dies berücksichtigen.
Erfolgreiche Corporate-Blogs wie die von
Frosta,
SinnerSchrader,
cyberport oder der
Walther Saftkelterei zeigen indes, dass Unternehmen Blogs durchaus für sich nutzen können.
* Darüber hinaus weist der Artikel in der Süddeutschen einige Fehler auf. Darauf
geht Stefan Niggemeier ein.
Über den Autor
Thomas Gigold ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter
medienrauschen.de über Medienthemen.