Alle Iraner, die ein Weblog oder eine Website betreiben, müssen sich binnen der nächsten zwei Monate auf einer Regierungswebsite mit Namen und Adresse registrieren - so schreibt es ein gestern im Iran in Kraft getretenes neues Gesetz vor. Dieses Gesetz sowie weitere neue Regulierungen im Bereich des Internet sollen für die Wahrung religiöser und kultureller Werte sorgen, so Thomas Pany in einem Artikel bei Telepolis. [tags]iran,zensur[/tags]

Über den Autor
Thomas Gigold ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen.
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Thomas Gigold | Firma 2.0 | 02.01.07, 18:04
 
 

1 Kommentar zu “Iran: Blogger unter staatlicher Aufsicht”
 
14:24 | Feb 19' 2007| » Zensur, Blogpiloten.de - Weblog Update Weekly schreibt:

[...] Genau das allerdings kann dem ein oder anderen Blogger auch zum Verhängnis gereichen. So beobachten u.a. die “Reporter Ohne Grenzen” eine zunehmende Internet-Zensur, die bspw. in China und Iran versucht systemkritische Stimmen auszusperren oder verstummen zu lassen. So müssen sich Blogger in China und Iran theoretisch von der Regierung registrieren lassen während Indien versucht westliche Bloganbieter zu sperren. Die politische Zensur geht allerdings auch in den Bereich, einzelne Weblogs sperren zu lassen oder Blogger zu verhaften. [...]

 
 
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