Arena des Orakel von Delphi (Bild: photogon [CC BY-NC 2.0] via flickr)

20 populäre Mythen zu zeitgemäßer Weiterbildung

Bildung ist in. Wir wissen alle: Davon hängt unsere Weiterentwicklung ab. Aber etwas läuft schief in unserem langweiligen Bild von der Bildung. // von Anja C. Wagner

Arena des Orakel von Delphi (Bild: photogon [CC BY-NC 2.0] via flickr)

„Wissensvermittlung finde ich total wichtig,“ so lautet ein gern gesprochener Satz in klassischen Smalltalks. Es scheint Common Sense zu sein. Wer will schon im Zeitalter der Wissensarbeiter/innen etwas gegen Wissen sagen? Und so verdrehen sich die Mythen immer weiter. Sie verstärken sich wechselseitig. Mit fatalen Folgen für den Einzelnen.

Was bedeutet es beispielsweise, wenn jeder denkt, Weiterbildung müsse möglichst staatlich akkreditiert und evaluiert über ein Kurssystem führen? Was bedeutet dies für die Öffentlichkeit, für die Unternehmen und für die einzelnen Menschen? Ein schönes Kriterium, um populäre Mythen zu hinterfragen, scheint mir zu sein: Wer profitiert davon am meisten?


Warum ist das wichtig? Im Zeitalter der digitalen Transformation wird es zusehends wichtiger, sich immerfort neu zu erfinden. Man geht davon aus, dass jede/r Erwerbstätige im Laufe seines Arbeitslebens zwischen vier und zehn unterschiedliche Jobs absolvieren wird.

  • Das Thema Weiterbildung wird von einer Vielzahl an Mythen beherrscht, die kaum reflektiert werden. Auch kaum in sogenannten Expert/innen-Kreisen.

  • Für jeden Mythos beschreiben wir hier in möglichst nur 1 Satz oder 1 Abschnitt sehr verkürzend, was dieser jeweils für die Öffentlichkeit, Unternehmen und Menschen bedeutet.

  • Interessierte Personen sollten sich unabhängig machen und ihren persönlichen Flow selbst in die Hand nehmen. Auf fortschrittliche Angebote anderer zu warten, könnte fatal sein.


Starten wir mit den 20 Mythen:

1. Für Weiterbildung braucht es eine/n Lehrer/in, Moderator/in oder Trainer/in.

    1. Ein Bildungssystem mit einem linearen Top-Down-Apparat ermöglicht mehr Einfluss der herrschenden, gesellschaftlichen Instanzen auf die konkreten Bildungsprozesse.

    2. Unternehmen können in dieser Logik ihren Angestellten eine Weiterbildung bereit stellen, die (natürlich) vorrangig ihren eigenen, unternehmerischen Interessen entsprechen.

    3. Einzelpersonen werden als Rädchen in einem komplexen System gesehen. Sie SOLLEN lernen – und verlernen dabei, selbstständig zu denken und eigene Prioritäten zu setzen.

2. Eine gezielte Förderung von Weiterbildung sollte nur Arbeitslosen oder Führungskräften zukommen.

    1. In dieser historisch bedingten Logik drückt sich das gesellschaftliche Mainstream-Denken durch: Oben eine führende Schicht, unten eine faule bzw. wenig verwertbare, die kontrolliert werden muss. Dazwischen der grosse Mittelbau an hart arbeitenden Rädchen, die ineinander greifen.

    2. Unternehmen zielen darauf, ihre Führungsriege zu zeitgemäßer Führung in Umbruch-Zeiten zu motivieren, derweil der Rest der Belegschaft den oben verordneten Change einfach mitzugehen hat.

    3. Für die meisten Personen bedeutet dies, sich nur dann eine wesentliche Weiterbildung leisten zu können, wenn man „UNTEN“ angekommen ist.

3. Sonstige Weiterbildung darf nichts kosten, weil es ein Bürgerrecht ist.

    1. Aufgrund des in Europa vorherrschenden Verständnisses von öffentlich geförderter Bildung haftet bezahlte Weiterbildung im Mainstream ein unangenehmer Beigeschmack an.

    2. Unternehmen sind es gewohnt, dass ihre Mitarbeiter/innen sich kaum selbstständig zielorientiert weiterbilden, sondern wenn, dann lediglich Freizeit-Lernen betreiben.

    3. Für Einzelne hat sich eine positive Assoziation mit persönlicher Weiterbildung lediglich bei günstigen Sprachlern- oder Medienkursen für den Freizeit-Sektor heraus kristallisiert, weniger bei beruflicher Neu-Orientierung.

4. Der Staat ist für unsere Bildung zuständig.

    1. Grundlegende Aus- oder Fortbildungen sollte der Staat steuern, um die Gesamt-Gesellschaft optimal in den Produktiv-Modus zu überführen.

    2. Für Unternehmen bedeutet dies, dass (zukünftiges) Personal nur sehr langsam auf aktuelle Entwicklungen vorbereitet wird, weil die Prozesse ihre Zeit benötigen.

    3. Personen müssen mit Weiterbildungen vorlieb nehmen, die nicht unbedingt „State-of-the-Art“ sind, weil die Akkreditierungsprozesse nicht agil angepasst werden können.

5. Online-Bildung ist modern, egal wie.

    1. So langsam kommt es in der Öffentlichkeit an: Das Internet wird so bald nicht mehr aus unserem Leben verschwinden; ergo können wir diese Technologie auch zum Lernen nutzen.

    2. Es gibt eine Vielzahl an neuen Unternehmen, die „was-mit-Bildung“ machen, weil es schick ist. Leider in traditioneller Manier „top-down“, da sie als Schulabgänger sich selbst als Experten sehen und es nicht anders kennen.

    3. Menschen denken, sie versagen, wenn sie einen akademischen Vier-Monatskurs nicht bis zum Abschluss bringen. Dabei liegt’s nur am Design.

6. Die Welt braucht mehr E-Learning.

    1. Elektronisches Lernen setzt das klassische Bildungsverständnis fort: Viel Frontalunterricht mit Klickstrecken, die es zu durchlaufen gilt. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Vielleicht garniert mit einem Spiel?

    2. Unternehmen benötigen eine möglichst objektive, technologische Sicherheit, die dokumentieren hilft, dass sich Menschen tatsächlich durch die langweiligen Programme klickten.

    3. Eltern setzen ihre Kinder vor die Computer, die sich gegen eine kleine Taschengeld-Aufbesserung durch die Lernprogramme klicken. (Keine Vision, sondern Realität!)

7. Weiterbildung muss immer in Kursen organisiert sein.

    1. Durch ständige Wiederholungen hat sich in der Öffentlichkeit das Bild festgesetzt: Ein gutes Weiterbildungsangebot braucht LERNZIELE, die es mittels des Angebotes zu ERREICHEN gilt. Alles andere ist nicht seriös.

    2. In Unternehmen setzt natürlich die Führungsspitze die LERNZIELE – zumindest perspektivisch. Und wenn diese ERREICHT wurden, verlief die Weiterbildung erfolgreich.

    3. Für Lernende bedeutet dies: Hinterfrage nicht die LERNZIELE der anderen, sondern erreiche sie. Wie auch immer …

8. Nur mit einem abschliessenden Test lässt sich die erfolgte Weiterbildung dokumentieren.

    1. Zertifikate sind objektivierte Erfolgsmesser anderer LERNZIELE, die irgendwer festlegte, damit die Weiterbildung in eine sinnvolle Richtung läuft. Um der Willkür vorzubeugen, bedient man sich eines abschliessenden Tests. Und das hinterfragen wir BITTE NICHT!

    2. Das Spiel ist bekannt: Die Aufgabe der Weiterbildung ist es, die Belegschaft auf die Bewältigung einer anderen Aufgabe vorzubereiten. Ist der Test erfolgreich bestanden, geht man davon aus, dass …

    3. Ähnlich wie bei “richtigen” Games, gibt es für etwas größere Online-Weiterbildungen i.d.R. auch interne Lösungswege und crowd-entwickelte Blaupausen in geheimen Wikis, die man nutzen kann, um abschliessende Tests oder Lernbestandsprüfungen zu bestehen. Gelebte Kollaboration funktioniert also doch.

9. Staatliche Akkreditierung sorgt für verbindliche Angebote.

    1. Wie soll man denn den Überblick bewahren bei all den vielfältigen Angeboten? So das vorherrschende Bild in der Öffentlichkeit. Könnte nicht die öffentliche Hand für Überblick sorgen? Sie versucht es immer wieder – und landet mit ihren geförderten Systemen regelmäßig in der Sackgasse.

    2. Unternehmen setzen bei ihrer Einstellungspraxis weiterhin auf die Dokumentation erfolgreicher Abschlüsse möglichst anerkannter Weiterbildungen. Dabei orientiert man sich gerne an der historisch bedingten Wertigkeit der Institutionen (von Unis über FHs über private Anbieter bis hin zu Vereinen und VHS). Alles andere scheint zu kompliziert.

    3. Einzelpersonen sammeln Scheine zur Dokumentation ihrer Kompetenz. Der Abschluss liegt zwar ein paar Jahre zurück – aber anyway: Es dokumentiert Weiterbildungswillen – egal, was hinten dabei raus kommt …

Exam (Bild: Alberto G. [CC BY 2.0] via flickr)

10. Evaluierende Qualitätstests verändern irgendetwas an der Qualität.

    1. Es ist nur richtig, wenn am Ende einer geförderten Maßnahme eine Evaluation analysiert, was verbessert werden könnte. „De facto“ sind es Pseudo-Evaluationen, die kaum etwas bewirken. Weil man ungern eingesteht, etwas falsch gemacht zu haben. Aber das merkt ja eh keiner.

    2. Auch Unternehmen lassen ihre Weiterbildungen evaluieren. Ob sie irgendetwas in ihrem Sinne bewirkt haben und das Geld gut investiert war. Was man grundlegend mit den eingesetzten Mitteln hätte anders handhaben können, wird selten in Frage gestellt. Man macht es so wie die anderen. Wird schon einen Grund haben.

    3. Generationen von Lernenden sitzen in den sich immerfort wiederholenden Workshops und Kursen. Weiterbildung liesse sich individuell so vielfältig ausfüllen – wenn es denn honoriert würde. Oder man es sich leisten könnte …

11. Es braucht öffentliche Förderungen, um nachhaltige Lernsettings aufzusetzen.

    1. Jede Förderung setzt darauf, möglichst unabhängige IT-Infrastrukturen zu fördern. Leider müssen diese zumeist nach Förderende wieder eingestampft werden, da sie nicht für den Markt konzipiert worden sind. Nachhaltig ist daran gar nichts.

    2. Auch Unternehmen benötigen eigene Lernumgebungen, die sie zumeist kommerziell erwerben. Lediglich auf zivilgesellschaftliche Settings lässt sich nämlich ein klein wenig nachhaltig aufbauen. Na, immerhin.

    3. Lernwillige Personen werden immer zurück geworfen auf relativ dilettantische Systeme, da diese immerfort von Neuem aufgesetzt werden – ohne Erfahrungswerte oder gar konsequente UX-Forschung. Aber das schafft temporäre Arbeitsplätze. Ach so.

12. Sobald Wirtschaft involviert ist, ist Weiterbildung kontaminiert.

    1. Kommerziellen Unternehmen geht es nur um die Rendite, nicht um das Gemeinwohl. Im angelsächsischen Raum macht sich zwar langsam die Erkenntnis auch unter Unternehmer/innen breit, jedes erfolgreiche Business sei ein „Social Business“, ansonsten habe es keinen Wert. In unseren Breitengraden ist man noch weit entfernt von dieser Erkenntnis.

    2. Für Unternehmen bietet sich die Chance, mit innovativer Weiterbildung eine USP im „War of Talents“ aufzubauen. Menschen wollen sich entwickeln und es ist bekannt, dass die meisten Personen im Laufe ihres Lebens mehrere berufliche Inkarnationen durchlaufen.

    3. Für fortschrittliche Individuen baut sich durch die Entwicklung des kommerziellen Bildungsmarktes langsam ein Eldorado an möglichen Weiterentwicklungen auf. Es weht eine erste dynamische Prise. 

13. Selbst gehostete Lernumgebungen sind vertrauenserweckender.

    1. Im europäischen Raum existieren viele Ängste hinsichtlich des Datenschutzes und damit gegenüber der Cloud. Deshalb finanzieren öffentliche Investitionen vor allem eigene technologische Entwicklungen, um Datenkontrolle zu suggerieren. Dadurch starten alle immer wieder bei NULL. Siehe oben.

    2. Bei den Unternehmen scheint sich langsam ein Sinneswandel abzuzeichnen. Sie nutzen zunehmend die Potenziale der internationalen Cloud. Wegen der Nutzerfreundlichkeit. Siehe unten.

    3. Menschen sind oftmals enttäuscht ob der sich wiederholenden, fehlenden „User Experience“ theoretisch moderner Umgebungen. Lernen macht darin einfach keinen Spass. Sieh um dich.

14. Die Motivation muss von außen kommen.

    1. Lernen ist etwas für Kinder oder Menschen, die es nötig haben. Freiwillig setzt sich diesem niemand aus – oder wenn, dann nennt man es nicht so.

    2. Weiterbildung ist eine Zusatzaufgabe, die man erledigt, so wie andere Aufgaben auch. Nach Feierabend sich mit Arbeitsthemen zu beschäftigen: Gaaaanz uncool …

    3. Hände hoch: Wer hat denn schon einmal eine richtig coole Weiterbildung mitgemacht, die einen wirklich auf ein neues Level hievte? Na, wer? 

15. GNTM und DSDS hat nichts mit Bildung gemein.

    1. In bildungsbürgerlichen Kreisen rümpft man die Nase ob dieser Sehnsucht nach den nicht-bürgerlichen Sternen. Sich ins rechte Licht zu rücken, mag vielleicht etwas mit Professionalität zu tun haben, aber das erkennt man nicht an. Aus Prinzip.

    2. Für Unternehmen resultiert daraus: Die wichtigen „Soft Skills“ müssen erst im Job erlernt werden. Eine professionelle Haltung, die sich nicht in Arroganz, sondern als gut gelauntes Prinzip geriert, gibt es nicht frei Haus aus dem Bildungssystem.

    3. Das wirkliche Leben lernt man neben den bürgerlichen Institutionen – und wenn man sich richtige Profis der Medienindustrie anschaut, dann kann man viel lernen für das Medien-Zeitalter im 21. Jahrhundert. IMHO.

16. Ich kann besser lernen mit richtigen Menschen f2f.

    1. Das Meinungsbild in der Öffentlichkeit sieht weiterhin vor, dass es besser sei, in Präsenz zu arbeiten – oder wenigstens hybrid. Dabei kann Online-Arbeit weit effizienter sein. Anyway. Kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

    2. Wenn schon betriebliche Weiterbildung, dann wenigstens an einem schönen Ort, so dass es mehr einem Ausflug gleicht, denn harter Arbeit. Es heisst ja auch Bildungs-URLAUB …

    3. Der Charme eines schönen Weiterbildungskurses liegt weniger im Inhalt begründet, denn im sozialen Setting. Man lernt italienisch nicht der Sprache wegen, sondern der Kultur wegen. Weil diesen Geschmack nur besondere Menschen teilen, kann man mit diesen gleich schön italienisch essen gehen usw. usf.

17. Open Educational Ressources retten die Welt.

    1. Offen klingt gut und wer mag etwas gegen Offenheit sagen? Es MUSS gut sein. Keiner hinterfragt es konsequent, was konkret daran gut sein MUSS – und was bedenklich. Wenigstens die Lehrer/innen sollen etwas davon haben. Damit es voran geht. Und es gibt Fördergelder. Hurra!

    2. Unternehmen greifen auf offene Lernressourcen zu, um Geld einzusparen. Auch wenn diese kaum dem Arbeitslernen dienen – und wenn, dann kaum aktuell sind. Einen Versuch war es wert. Warten wir auf die nächste Förderperiode. 

    3. Erwachsene Menschen arbeiten sich durch alte, pädagogisch aufbereitete Inhalte, die zwar eher kindgerecht zu nennen sind, aber auch hier: Sie sind wenigstens umsonst. 

18. Gemeinnützig ist immer gut, denn die wollen nix Böses.

    1. Es ist dem Begriff inhärent: Gemeinnützige Initiativen nützen dem Gemeinwohl – und auf dem Weg dahin, arbeiten sie mit allen verfügbaren Mitteln. Um sich zu finanzieren, braucht es öffentliche Förderungen oder private Unterstützer/innen. Dabei sollte man sich an deren Ausschreibungen orientieren. Weniger selbst denken und fordern. Das ist bestimmt okay …

    2. Für Unternehmen bedeutet dies, sich gut zu fühlen mit dem Social-Business-Ansatz. Man muss ansonsten kaum etwas ändern an den gängigen Sozialen-Praktiken. Man kann auf dem Vertrauensvorschuss aufsetzen.

    3. Für die Einzelpersonen bedeuten gemeinnützige Angebote, dass man eventuell etwas mehr Vertrauen kann, keinem Zweitgeschäft aufgesessen zu sein. Hier stehen Inhalte im Vordergrund, nicht komplexere Datengeschäfte. Na, dann. Wohl bekomm’s.

19. Potentialentfaltung ist unabhängig vom Wirtschaftssystem.

    1. Die Öffentlichkeit macht gerne gierige Karriereristen dafür verantwortlich, was alles schief läuft in der Welt. Mit etwas Goodwill und verändertem Konsumverhalten der Verbraucher/innen liesse sich die Welt vielleicht etwas reformieren. Oder zumindest besser ertragen.

    2. Für Unternehmen bedeutet dies, auf dieser Social-Welle mitzuschwimmen, um sich auf der guten Seite zu bewegen. Mehr muss man nicht ändern.

    3. Vergleichbar mit der Hippie-Bewegung fühlen sich einige Menschen davon angezogen, sich von den etablierten Kulturmustern zu entfernen und eigene Wege zu gehen. Dadurch wird sich gesellschaftlich kaum etwas verändern, aber das persönliche Gefühl schon. Und sie tun ja keinem weh. Auch gut.

20. Nur wenn der bildungspolitische Mainstream zustimmt, kann man den Entwicklungen trauen.

    1. Das 20. Jahrhundert war geprägt von einer arbeitsteiligen Expert/innen-Kutur. Repräsentiert durch die entsprechenden Talkshow-Reihen lässt man sich gerne die Welt erklären. Solange der eingeladene Mainstream sich transformativen Bildungsansätzen verweigert, kann man dies auch in der Öffentlichkeit ignorieren. Und Stammtisch-Wissen anwenden. Das reicht.

    2. Erst wenn die sozialen Business-Netzwerke neue Kriterien aufstellen, die zu einer Neu-Bewertung eines Unternehmens als potentieller Arbeitgeber beitragen, erst dann wird sich dort vermutlich etwas Wesentliches in den Weiterbildungspraktiken ändern. Ähnlich wie beim neuen Google-Ranking mobil nutzbarer Websites.

    3. Nur Personen, die abseits der Qualitätsmedien sich ein eigenes Bild von den Veränderungsdynamiken verschaffen, werden an der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft aktiv mitwirken können. Ein Blick über die engen Grenzen der eigenen Filter-Bubble hinweg, kann durchaus befreiend wirken. 

So, das war’s mit den 20 Mythen. Was denkt Ihr?


Teaser & Image by photogon (CC BY-NC 2.0) und Alberto G. (CC BY 2.0)


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Anja C. Wagner

Anja C. Wagner

beschäftigt sich mit globaler Transformation im digitalen Wandel. Sie gilt als kreative Trendsetterin und bezeichnet sich selbst als Bildungsquerulantin. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit User Experience, Bildungspolitik, Arbeitsorganisation und unserer Zukunft in einer vernetzten Gesellschaft. Mit dem Unternehmen FrolleinFlow GbR bietet sie heute Studien, Vorträge, Consulting und verschiedene Online-Projekte an. ununi.TV ist eines dieser Online-Projekte.

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